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Subnetz-Rechner

Adresse und Präfix eingeben, Netz, Broadcast und Hostbereich ablesen. Die Bitansicht zeigt, wo das Netz aufhört und die Hosts anfangen.

Eingabe

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Beispiele:

Gib oben eine IP-Adresse ein oder nimm ein Beispiel, dann erscheinen Netz, Hostbereich und Bitansicht.

Kurz & knapp

Der Rechner macht aus einer Adresse und einem Präfix wie 192.168.10.77/26 die Netzadresse 192.168.10.64, den Broadcast 192.168.10.127 und die Hosts 192.168.10.65 bis 192.168.10.126. Er rechnet IPv4 und IPv6, rechnet Präfix, Subnetzmaske und Wildcard ineinander um und teilt ein Netz in kleinere Subnetze. Alles passiert im Browser, es wird nichts übertragen.

So wird gerechnet

Das Präfix sagt, wie viele der 32 Bit (bei IPv6: 128 Bit) zum Netz gehören. Aus der Subnetzmaske ergibt sich alles andere:

  • Netzadresse = Adresse UND Subnetzmaske. Bei 192.168.10.77/26 ist das 192.168.10.64.
  • Broadcast = Netzadresse ODER Wildcard (die invertierte Maske), also 192.168.10.127.
  • Hostbereich = alles dazwischen, ohne Netzadresse und Broadcast: 2^(32 − Präfix) − 2 Hosts.

Sonderfälle

  • /31: zwei Adressen, beide nutzbar, ohne Broadcast – gedacht für Verbindungen zwischen zwei Routern (RFC 3021).
  • /32: ein einzelner Host.
  • IPv6 kennt keinen Broadcast, im Hostbereich sind alle Adressen nutzbar. Die Kurzform folgt RFC 5952: keine führenden Nullen, die längste Nullfolge wird zu ::.
  • Eingabe mit Schrägstrich wie 10.0.5.130/25 oder 2001:db8::/32 funktioniert direkt im Adressfeld und stellt den Regler passend ein.

Häufige Fragen

Wie viele Hosts passen in ein /24?

Ein /24 hat 256 Adressen, davon sind 254 als Host nutzbar: die erste Adresse ist die Netzadresse, die letzte der Broadcast. Allgemein gilt 2^(32 − Präfix) − 2, bei einem /26 also 62 Hosts.

Was ist ein /31 und wozu braucht man es?

Ein /31 hat nur zwei Adressen und kommt für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen zwei Routern zum Einsatz. Beide Adressen sind nutzbar, weil es keinen Broadcast gibt (RFC 3021). Ein /32 ist ein einzelner Host, zum Beispiel für Loopback-Adressen.

Wofür ist die Wildcard-Maske gut?

Die Wildcard-Maske ist die invertierte Subnetzmaske (0.0.0.63 statt 255.255.255.192). Sie taucht vor allem in Access-Listen von Cisco-Geräten und in OSPF-Konfigurationen auf, wo ein gesetztes Bit „egal“ bedeutet.

Warum nehmen IPv6-Subnetze fast immer ein /64?

Die Adressen im lokalen Netz bestehen aus einem 64 Bit langen Netzanteil und einer 64 Bit langen Interface-ID. Die automatische Adressvergabe (SLAAC) setzt das voraus, deshalb ist ein /64 pro Netz der Standard. Provider geben Kunden meist ein /56 oder /48, daraus lassen sich 256 beziehungsweise 65.536 Netze à /64 machen.

Quellen & weiterführende Links

  1. RFC 4632 – Classless Inter-domain Routing (CIDR) (öffnet in neuem Tab) – IETF
  2. RFC 3021 – Using 31-Bit Prefixes on IPv4 Point-to-Point Links (öffnet in neuem Tab) – IETF
  3. RFC 1918 – Address Allocation for Private Internets (öffnet in neuem Tab) – IETF
  4. RFC 6598 – IANA-Reserved IPv4 Prefix for Shared Address Space (öffnet in neuem Tab) – IETF
  5. RFC 5737 – IPv4 Address Blocks Reserved for Documentation (öffnet in neuem Tab) – IETF
  6. RFC 4291 – IP Version 6 Addressing Architecture (öffnet in neuem Tab) – IETF
  7. RFC 5952 – A Recommendation for IPv6 Address Text Representation (öffnet in neuem Tab) – IETF
  8. RFC 4193 – Unique Local IPv6 Unicast Addresses (öffnet in neuem Tab) – IETF
  9. RFC 3849 – IPv6 Address Prefix Reserved for Documentation (öffnet in neuem Tab) – IETF
  10. RFC 4862 – IPv6 Stateless Address Autoconfiguration (öffnet in neuem Tab) – IETF

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